Valentinstag mit Ministerpräsidentin Lieberknecht

Christine_Lieberknecht_Mania_Feilcke-Dierck

Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht war am Valentinstag zu Gast beim monatlichen „Lunch with…“ des Ambassadors Clubs.
Mit einer lebhaften Rede begeisterte sie die mehr als 35 Botschafter und Botschafterinnen im Maritim Hotel.

Die Ministerpräsidentin sprach darüber, wie der Freistaat Thüringen es schafft, Tradition mit den modernen Herausforderungen zu verbinden.
In einer globalisierten Welt werde vieles immer schneller und digitaler, der Wettbewerbsdruck immer größer. Doch grade im Angesicht dieser Entwicklungen komme es für die Menschen auf das an, was sie im Kleinen jeden Tag erleben und selber schaffen.

Die Verwurzelung im Lokalen und die Besinnung auf traditionelle Kompetenzen seien die Ausgangsbasis für die Menschen in Thüringen gewesen, um sich auch nach der deutschen Wiedervereinigung schnell erfolgreich an die neuen Herausforderungen anzupassen. Das mit den neuen Ideen und Techniken zu verbinden sei das Erfolgsrezept Thüringens. „Deswegen ist mir überhaupt nicht bange, dass wir im Wettbewerb nicht bestehen können.
Weil wir auf die kleine Einheit setzen – ob in der Politik, der Wirtschaft oder der Familie – sind wir flexibel und stark.“, so die Ministerpräsidentin Lieberknecht.

Das Interesse der Botschafterinnen und Botschafter war groß, wie die vielfältigen Fragen zeigten. So interessierte sich S.E. Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, Botschafter des Fürstentums Liechtenstein, für die Auswirkungen des neuen Koalitionsvertrags auf Thüringen.

Dabei kamen besonders die Bereiche EEG, Rente und Verkehrsinfrastruktur zur Sprache. Die Themen der Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern und des Technologietransfers in Zukunftsbranchen wie der Energiegewinnung sprachen die Botschafterinnen von Mauritius und dem Südsudan, I.E. Frau Sarojini Seeneevassen-Frers und I.E. Frau Sitona Abdalla Osman, an. S.E. Andrei Giro, Botschafter von Belarus, dankte der Ministerpräsidentin stellvertretend für ihre Bürgerinnen und Bürger: Nach der Nuklearkatastrohe von Tschernobyl habe sein Land viel Hilfe aus Deutschland erhalten, ganz besonders aus Thüringen auch durch privat organisierte Hilfen und Initiativen.

Zum Abschied gab es von Ambassadors Club-Präsidentin Mania Feilcke-Dierck noch einen Herz-Luftballon für die Ministerpräsidentin – auch für Politikerinnen muss Valentinstag sein.

Fotos: Agentur Baganz