Libeskind diskutiert über Architektur – Erstes Wohnhaus in Berlin präsentiert

 

Gut 100 Gäste konnte der Botschafter der Republik Polen, S.E. Jerzy Marganski, und die Präsidentin des Ambassadors Club, Mania Feilcke-Dierck, im Ballsaal des Hotel Adlon begrüßen. Als Ehrengast war der international bekannte Stararchitekt Daniel Libeskind geladen, der gegenwärtig gemeinsamen mit der Firma Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH das Wohnprojekt „Sapphire“ in der Schwartzkopffstraße / Ecke Chausseestraße in Berlin errichtet. Es wird das erste Wohnhaus von Libeskind in Deutschland.

Nach Begrüßung der Gäste durch die Gastgeber erzählte Daniel Libeskind, unter Moderation der Journalisten Joanna Podolska und Nikolaus Bernau, aus seinem Leben und seine Beweggründe für den Stil seiner Gebäude.

Libeskind, 1946 in Polen geboren, aufgewachsen in Israel und wohnhaft in New York, erzählte von dem Einfluss seiner Eltern, insbesondere seiner Mutter, auf sein Leben, die die Werte Freiheit und Gerechtigkeit als wichtigen Maßstab für ihr Leben sah.

Dieser Einfluss mache sich auch auf seine Gebäude bemerkbar, die die persönliche Freiheit wie auch eine angenehme Wohnsituation widerspiegeln sollen. Gebäude seien nicht nur einfach Gebäude sondern Räume des Lebens, Arbeitens und Wohnens, angepasst in eine Umgebung.

Besonders hervorgehoben wurde das soziale Engagement von Libeskind, derzeit unter anderem für ein Wohnprojekt in China, zur Verbesserung der Wohnsituation von Straßenarbeitern.

Die Veranstaltung wurde von Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH unterstützt.

Weitere Informationen zum Wohnprojekt unter: www.sapphire-berlin.com

Text: Martin Hoeck
Fotos: Agentur Baganz

Tagged on: